Eine gute Freundin zog im Herbst 2025 nach Griechenland, auf den Peleponnes um und erzählte von einer Malinois-Hündin welche sie ganz in der Nähe Ihres neuen Heims sah. Die Hündin lebte an der Kette und durfte sich nur sporadisch mal in dem kleinen Auslauf frei bewegen, da sie angeblich immer wieder ausbrach. Nach ein paar Tagen hörte sie ein ungewöhnliches Geräusch, ging dem nach und fand die Hündin vor, welche trotz der Kette über den Zaun ausbrechen wollte und sich dabei fast strangulierte. Sie handelte sofort und half der Hündin zurück über den Zaun. Ab diesem Tag besucht sie täglich die Hündin und bauten einen Bezug zueinander auf. Die Halter fuhr oftmals weg und ließen die Hündin alleine. Es kam dann einmal am Tag jemand, der ihr Futter brachte. Margit tat die Hündin Hope sehr leid und überlegt, sie zu sich zu nehmen. Zumal sie bereits einen Rüden hatte. Es fanden mehrere Gespräche mit dem Besitzer statt, welche aktiv durch ihn angeregt wurden und er bat darum, dass Margit sie doch zu sich nehmen soll, allerdings setzte er eine Frist, bis Ende Mai, dann würde er sie jemand anderen geben. Nun musste schnell gehandelt werden, denn wenn sie an jemand anderen gegeben wird, liegt die Vermutung nahe, dass sie wieder an der Kette gehalten wird.
Der Flug nach Athen war bereits gebucht und wir gingen mit einem guten Freund, welcher auch zu Besuch war, zu Hope um mit ihr einen Spaziergang zu testen. Es ging darum wie sie sich fremden Menschen gegenüber und insbesondere dem Rüden verhält. Ich nahm sie an die Schleppleine, welche ich auch gleich benötigte, da Hope sofort losrannte und ich hinterher stolperte. Allerdings rannte sie nicht los um wegzulaufen sondern musste sich ganz dringend mehrfach lösen. Der Spaziergang war im Verlauf problemlos, daher nahmen wir Margits Rüden in Abstand mit dazu, was sich ebenfalls als unspektakulär herausstellte. Nächsten Tag ein weiterer gemeinsamer Spaziergang und dann die Probe auf Exempel...die Zusammenführung im Revier des Rüden... Sie kannten sich zwar bereits, aber es kann doch auch in dieser Umgebung zu Rivalitäten kommen. Daher waren wir vorsichtig. Es klappte zum Glück überraschend gut und sie begannen, als wir sie von der Leine ließen, zu spielen. Wir waren alle sehr erleichtert darüber, denn wir hatten keinen Plan B. Hope hat sich schnell an das neue Heim gewöhnt und genießt es sehr im Haus schlafen zu dürfen, gestreichelt und umsorgt zu werden. Sie zeigt sich als sehr liebe Hündin, war von Anfang an stubenrein.
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